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NEUGESTALTUNG DORFPLATZ WEER

Multifunktionales Kunst-Objekt als modernes Ausrufezeichen und Ort der Begegnung


Die Tiroler Gemeinde Weer ist in der Neugestaltung ihres Dorfplatzes einen innovativen und durchaus mutigen Weg gegangen. Ein neues, futuristisch anmutendes und multifunktionales Kunst-Objekt ist in der Gesamt-Inszenierung nicht nur ein zentraler Blickfang, es ist auch raumgestaltend: Eingebunden in einem ebenfalls in organischer Form angelegten Blumenband, einem

Wasserlauf und viel freier Grünfläche ist ein atmosphärischer Ort entstanden, in dem sich die Einwohner von Weer gerne begegnen, verweilen und auch gemeinsam feiern. Dass der neue Dorfplatz die gewünschte Wirkung auf die Weerer Bevölkerung erzielt, hat die großartige Stimmung beim Maifest – gleichermaßen die erste Feuertaufe für den neu gestalteten Raum – eindringlich bewiesen.

 

Ein funktionierendes Dorfleben braucht Orte, in denen sich Menschen begegnen, einen zentralen Treffpunkt finden und sich gerne aufhalten. Schon seit jeher nimmt der Dorfplatz diese zentrale Funktion ein. Gerade in Zeiten gesteigerter Mobilität und neuen Kommunikationsmitteln sind Gemeinden besonders gefordert, Dorfplätze entsprechend attraktiv zu gestalten und so die Lebensqualität der Menschen in ihrer Gemeinde zu steigern. Letztlich Anlass und Auftrag genug für die Gemeinde Weer, ihren Dorfplatz mittels einer Rundum-Erneuerungneu zu beleben.

Mit Mut zu mehr Lebensqualität im Ort


Mit dem außergewöhnlichen Dorfplatz ist in der Gemeinde Weer nicht nur ein formschönes Kunst-Objekt und eine neue Visitenkarte entstanden, sondern auch ein Ort, der von den Weerer Bürger*innen und Vereinen vielfältig als Bühne und Raum für diverse

Veranstaltungen, als Ort der Begegnung, ebenso wie als Bühne genutzt werden kann und soll. „Ein Dorfplatz muss lebendig und belebt sein, um seine Funktion zu erfüllen“, beteuert Vize-Bürgermeister Klaus Mark, der in guter Zusammenarbeit mit einer eigens formierten Arbeitsgruppe, die Neugestaltung verantwortet hat. Neben seiner sozialen Funktion ist ein Dorfplatz auch durchwegs Aushängeschild einer Gemeinde und Ausdruck des gegenwärtigen Zeitgeistes: Wir wollten im Rahmen unserer Dorfplatzgestaltung nicht nur einen attraktiven Ort der Begegnung schaffen, sondern mit einem außergewöhnlichen und multifunktionalen Kunst-Objekt auch ein modernes Ausrufezeichen setzen, auf das wir alle stolz sind,“ bekräftigt Vize-Bürgermeister Mark Klaus. Dass es im Zuge der Neugestaltung einen kritischen Diskurs und auch gewisse Zweifel an dem neuen Konzept gab, betrachtet Mark im Nachhinein für die Entstehungsprozess ebenso befruchtend wie den regen Austausch mit zahlreichen Vereinen. „Ich bedanke mich deshalb einmal mehr bei unserem Bürgermeister, meinen Kolleg*innen im Gemeinderat und vor allem bei den Mitwirkenden in meiner Arbeitsgruppe, Thomas Harb und Maria-Luise Reichholf, dass wir in der Neugestaltung trotz manchem Gegenwind gemeinsam Mut bewiesen haben. Die gute Stimmung bei den ersten Ehrungen und vor allem bei unserem ersten Maifest haben gezeigt, dass der Platz wunderbar funktioniert und einen entscheiden Mehrwert in punkto Lebensqualität für unseren Ort bietet. Ein starker Impuls, um auch zukünftig unseren Weg in Weer mutig und bestimmt weiter zu beschreiten“, so Mark.

Ohne Herkunft keine Zukunft

 

Der neue Dorfplatz ist zukunftsweisend und knüpft gleichzeitig an die Tradition des Ortes an. „Die gestalterische Form einer Schale, welche sich auch in unserem Gemeindewappen wiederfindet, ist nicht zufällig entstanden, sondern verweist auf die Geschichte unserer Gemeinde als einen Ort, in dem im späten Mittelalter Gold gewaschen wurde. Auch die Sonne und der Fluss, die unser Wappen zieren, spiegeln sich durch das Blumenband und den Wasserlauf am Dorfplatz wider“, erläutert Bürgermeister Markus Zijerveld. Dass man sich in der Konzeption des neuen Platzes intensiv mit der Historie auseinandergesetzt hat, ist wenig verwunderlich, stammt der Entwurf doch aus der Feder des Architekten Christoph Prem, dem Geschäftsführer der G|P Architektur ZT GmbH, der seine familiären Wurzeln in Weer

und somit einen starken heimatlichen Bezug zur Gemeinde hat. Er verantwortete neben dem Konzept auch die Planung und die örtliche Bauaufsicht.

Kreative Lösungen für spezielle Herausforderungen

Für die Realisierung des Kunst-Objektes, bei dem es sich um einen 3D-Objektbau handelt, bedurfte es einer außerordentlichen

Kompetenz, die man glücklicherweise ebenfalls bei einem regionalen Partner – der Firma CUBIC in Jenbach – fand. Die große

Herausforderung bestand darin, aus der Idee einer überdimensionalen Schale in einer Breite von 15 Metern und einer Tiefe von 8 Metern die technische Realisierung dieser neuartig organischen Form zu ermöglichen. Das Kunst-Objekt muss außerdem multifunktional sein, eine gute Akustikqualität für Musikveranstaltungen aufweisen und auch wetterbedingten Extremfällen standhalten. „Die technische Lösung für das einzigartige Objekt lag in der speziellen Bau- und Fertigungstechnik. Das heißt, die Kombination einer speziellen Stahlwabenkonstruktion unseres Partners Formikon, mit CNC geschnittenen EPS Körpern und dem speziellen Kunststoff Polyurea war der Schlüssel zum Erfolg.“ erklärt der kaufmännische Geschäftsführer Ing. Markus Müller von CUBIC.

 

Dem Kind noch einen Namen geben

 

Die ersten Ehrungen wurden inzwischen am neuen Dorfplatz erteilt, auch Goldene Hochzeiten und ein herrliches Maifest wurden gefeiert.

Die Atmosphäre war stimmig und ausgelassen, auch die Akustik auf der neuen Bühne des Kunst-Objektes war ausgezeichnet, bestätigen die Musikanten. Einzig was jetzt noch fehlt ist, dem Kind einen Namen zu gehen. Nun ist die Weerer Bevölkerung dazu aufgerufen, „namensgebend“ mitzuwirken und im Rahmen eines Ideen-Wettbewerbs ihre Vorschläge einzubringen.

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